Nach 8 Jahren war es endlich wieder so weit. Der Süden ruft. Nachdem Tanja und Werner bei der letzten IDM in Berlin auf der HV gefragt haben ob die Klasse Lust hätte mal wieder bei Sonne und schönen Wind (ausreichend wurde explizit nicht garantiert) zu segeln, war klar es geht 2025 wieder gen Süden.
Am Samstag vor Himmelfahrt schnell Schiff raus und Sonntagmorgen alleine los auf die Autobahn. Ziel eine Woche Familie besuchen und mit meinem Bruder, den ich geschanghait habe, etwas Regatta segeln. Wurde langsam wieder Zeit, da er auch über 8 Jahre nicht Vorschot gesegelt hat.
Die Fahrt bis Friedrichshafen lief gut, kein Stau. Der Blitzer in Friedrichshafen, der eigentlich nicht hätte auslösen dürfen, hätte eine Warnung sein müssen. Mit Tanja war abgestimmt ich rufe sie an und sie macht mir Sonntagabend das Tor im Club auf. Somit dachte ich, bin ja gleich da. Das war ich auch, leider nur bis ca. 200 Meter vor dem Club in Fischbach, wäre da nicht die Vollsperrung im Ort auf Grund eines Brandes und dem Feuerwehreinsatz gewesen. Nein, es war nicht der Club der gebrannt hat 😊. Also mit Hänger auf der Hauptstraße umdrehen, ist spaßig und es von der anderen Ortsseite probieren. Auf dem Weg raus aus dem Ort kam mir Tanja entgegen und übernahm die Führung. Am Ende haben wir unten am See zwei Poller gezogen und sind über die Fußwege zu Club gefahren.
In den nächsten Tagen haben wir das Segeln bei schönten Wetter und immer einem leichten, ausreichenden Wind genossen. Nach und nach kamen weitere auswärtige Segler an. Donnerstagabend gab es schon mal das erste nette Beisammensein mit ausreichend Getränken. Abends, bei warmem Wetter, draußen sitzen und quatschen, was wollen wir mehr.
Am Freitag waren 10 Boote (bei super Wetter, wenig Windaussichten) vor Ort. Leider hatten drei Mannschaften leider kurzfristig abgesagt. Nach einer kurzen Steuermannbesprechung und einer kleinen Startverschiebung an Land ging es dann raus. Der Wettfahrtleiter hat einen guten Kurs ausgelegt und los ging es. Beim Start dachte ich wohl „wer nie zu früh, ist immer zu spät“, also musste ich das Feld von ganz hinten aufrollen. Das gelang mir in der Wettfahrt leider nur bis zum 5 Platz. Nach der Wettfahrt und einem abgebrochenen Startversuch ist der Wind komplett eingeschlafen. Also lang meine Hoffnung auf Samstag um nicht diesen Bericht schreiben zu dürfen. Abends gab es Essen, Freibier und eine schöne gemütliche Feier mit Musik. Samstag, Sonne, kein Wind.
Die Hoffnung war aber da. Mehrfach versucht der Südwind sich durchzusetzen. Leider hat der Föhnwind immer etwas dagegen. Da kann auch der sehr gute Wettfahrtleiter, der aus den gegebenen Umständen das Beste gemacht hat, leider nur „AP über A“ ziehen und die Regatta beenden.
Damit fing das zweite Rennen (Kranen) an. Auch hier lief alles reibungslos und nachdem alle auf den Hängern standen, gab es die Preisverteilung und für mich die Gewissheit diesen Bericht zu schreiben. Gratulation an Gunnar und Stephan zum Sieg. Christian und Mathias wurden Zweite vor den Lokalmatadoren Tanja und Werner.
Ich möchte mich auch für die super Organisation und Initiative bei Tanja und Werner bedanken. Ihr habt das super gemacht und ein super Team. Wer nicht da war, hat etwas verpasst. Ich komme wieder keine Frage 😊 und freue mich schon auf 2026.
Euer Lausbub -Christian Weber-, Bilder Peter Leben
https://wvfischbach.de/129-p-boote-zurueck-am-bodensee-in-fischbach#sigProIda708193e19

